Wohnmobil Kühlschrank

In diesem Artikel stelle ich Kompressorkühlschränke und Absorberkühlschränke für Wohnmobile vor. Es gibt insgesamt drei mobile Kühlschranktechnologien. Absorberkühlschränke werden üblicherweise in Wohnwagen verbaut. Bei kleineren Kühlschränken wird machmal das Kompressorprinzip eingesetzt.

Die dritte Kühlschranktechnologie basiert auf ineffizienten thermoelektrischen Peltierelementen. Die Technik eignet sich eher zum Kalthalten von Getränken bei Fahrt und ist keine Alternative als Wohnwagenkühlschrank.

In diesem Artikel lernst du folgendes:

  • Vor- und Nachteile der beiden Kühlschrank-Technologien helfen bei der Wahl
  • Absorberkühlschrank richtig parken
  • Betrieb der Kühlschränke im heißem Sommer
  • Produktempfehlung

Vor- und Nachteile der beiden Kühlschrank-Technologien

  • Der Betrieb mit 12V Bordstrom macht bei einem Absorberkühlschrank auch bei Fahrt keinen Sinn. Die Lichtmaschine schafft es meist nicht die notwendige Energie bereitzustellen und es wird während der Fahrt die Bordbatterie entladen. Bei Ankunft ist die Bordbatterie oft bereits leer. Ein Kompressorkühlschrank kann aus der 12V Bordbatterie oder bei Fahrt von der Lichtmaschine voll versorgt werden. Seine hohe Energieeffizienz und Haltbarkeit wird allerdings mit einem hohen Anschaffungspreis bezahlt.
  • Ein Absorberkühlschrank kann zusätzlich mit Gas betrieben werden und ist daher flexibler in der Energieversorgung. Ein mittlerer Absorberkühlschrank braucht ca. 20 g/h Gas und kann mit einer 11 kg Gasflasche ungefähr 3 Wochen betrieben werden.
  • Ein Absorberkühlschrank verbraucht ungefähr dreimal so viel Strom wie ein gleichgroßer Kompressorkühlschrank.

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  • Ein Absorberkühlschrank kann auf Fähren nicht mit Gas betrieben werden, da dort die Gasflaschen abgedreht werden müssen. Eingekauft Lebensmittel können eventuell verderben. Ein Kompressorkühlschrank kann sich über die Bordbatterie versorgen.
  • Der Absorberkühlschrank kann während der Fahrt mit einem entsprechenden Gasregler mit Gas betrieben werden. Ein Gasdruckregler mit Crashsensor* bietet hierbei einen hohen Sicherheitskomfort und ermöglicht das Heizen und Kühlen mit Gas während der Fahrt. Ab einer Aufprallgeschwindigkeit von ca. 15 km/h unterbricht die Schutzvorrichtung den Gasfluss.

Absorberkühlschrank richtig parken

Wenn ein Absorberkühlschrank im Wohnwagen mit Gas betrieben wird, sollte der Wohnwagen möglichst gerade ausgerichtet geparkt sein. Ansonsten erhitzt die Gasflamme den Verdampfer nicht mittig und der Kühlschrank arbeitet nicht sehr effektiv. Weiterhin muss das Wasser im Kühlkreislauf in den Absorber zurücklaufen. Dies ist bei steil geparkten Kühlschränken oft schlechter möglich. Sobald es also Probleme mit der Kühlleistung eines Absorberkühlschrankes gibt, sollte daher geprüft werden, ob das Wohnmobil gerade ausgerichtet geparkt ist.

Betrieb der Kühlschränke im heißem Sommer

Umso heißer es wird, umso mehr Kühlarbeit muss der Kühlschrank verrichten. Daher ist es wichtig, dass bei Temperaturen über 30 °C die Kühlrippen beider Kühlschrank-Technologien ausreichend Frischluft bekommen. Ein Wärmestau an den Kühlrippen verhindert eine effiziente Kühlung und kann z.B. durch einen Kühlschranklüfter* und Belüftungsschlitzen vermieden werden. Daher ist der richtige Einbauort im Wohnmobil wichtig und muss gut gewählt werden. Ein Kühlschrank sollte weit entfernt von Wärmequellen und sonnengewärmten Flächen eingebaut sein.

Hybridkühlbox

Für die Verwendung einer qualitativ hochwertigen Kühlbox für den Betrieb im Auto oder VW-Bus gibt es eine gute Hybridlösung der Firma Dometic WAECO. 

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Die Mobicool B40 Hybrid Thermoelektrik-/Kompressorkühlbox* vereint zwei Kühlsysteme in einer Box. Zuhause kann die Kühlbox über die 230 Volt AC Kompressor-Tiefkühlung runtergekühlt werden. Im Fahrzeug hält die Kühlbox die Getränke und Lebensmittel mittels der 12 Volt DC Normalkühlung (Thermoelektrik) kühl. So bleibt die Kühlkette beim Transport von zu Hause auf den Campingplatz erhalten.

 

Fazit

Möchtest du ein energieeffizientes und autarkes Wohnmobil, so ist ein Kompressorkühlschrank die richtige Wahl. Stehst du öfters auf Campingplätzen und möchtest einen großen Kühlschrank, so ist ein Absorberkühlschrank eine gute Wahl. Kühlboxen mit Thermoelement haben eine geringe Kühlleistung bei hohem Energieverbrauch und eignen sich am ehesten zum Kalthalten von Getränken.

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Zigarettenanzünder

In diesem Artikel stelle ich 12V Steckdosen und Stecker vor, die standardmäßig in Inselanlagen, Gartenhaus und Wohnwagen verwendet werden. Wenn du z.B. eine 12V Kaffeemaschine mit großen Stecker in einem Wohnwagen oder LKW betreiben willst benötigst du oft einen Adapter oder den passenden 12V Stecker. Bisher gibt es bei 12 Volt Steckdosen keinen einheitlichen Standard.

In diesem Artikel lernst du folgendes:

  • Bauformen 12/24V Steckdosen und Zigarettenanzünder
  • Bauformen 12/24V Stecker
  • Adapter Zigarettenanzünder
  • Betrieb

Bauformen 12/24V Steckdosen und Zigarettenanzünder

Auf dem Markt befinden sich die normalen Zigarettenanzünder Steckdosen mit 21 mm Durchmesser und die kleineren internationalen 12V Steckdosen mit 12 mm Durchmesser. Heutzutage verbauen die meisten Wohnwagenhersteller die kleineren 12V Steckdosen. Der Vorteil der kleineren Steckdosen ist der bessere Kontakt und ein guter Sitz des Steckers. Normale Auto-Zigarettenanzünder sind oft wacklig und kontaktschwach. Das kann dazu führen das sich der Stecker an der Kontaktstelle erhitzt und verschmort. Daher ist auf eine gute Qualität beim Kauf zu achten. Die meisten 12V Steckdosen sind auch für den Gebrauch in LKWs mit 24V Systemen geeignet.

Bauformen 12/24V Stecker

Universalstecker

Die meisten großen Stecker von 12V Verbrauchern passen nur in die großen 12V Zigarettenanzünder.  Neuere 12V Geräte kommen häufig mit Universalsteckern. Diese 12V Universalstecker sind an dem roten Aufsatz an der Spitze zu erkennen und passen in die kleinen und großen Buchsen. Wird nun der Platikaufsatz entfernt, passt der Universalstecker in die kleine 12mm Steckdose.

 

Adapter Zigarettenanzünder

12v Adapter

Es gibt Adapter für kleine auf große 12V Buchse und umgekehrt. Die kleine Normsteckdose ist meistens in 24V Systemen wie z.B. in LKWs verbaut. Diese Adapter wird benötigt um z.B. im Wohnmobil 12 Volt Geräte mit großem Stecker auf den verbauten kleinen 12V Buchsen zu betreiben. Diese Adapter besitzen etwas längere Bezeichnungen wie z.B. „Normsteckdose 24V auf Zigarettenanzünder 12V“ und du kannst sie günstig online oder manchmal an Autohöfen und Tankstellen kaufen.

Betrieb von 12/24 V Zigarettenanzünder

Jeder Adapter und Zigarettenanzünder hat einen max. zulässigen Betriebsstrom von meistens 8 Ampere. Beim Betrieb eines 12V Gerätes mit dem Zigarettenanzünder entspricht das 96 Watt Leistung. Achtung: Bei Strömen über dem erlaubten Betriebsstrom kann der Stecker verschmoren. Daher achte darauf, dass die angeschlossene Leistung deiner Geräte nicht den Betriebsstrom deines Zigarettenanzünders überschreitet. Oft besitzen die 12/24V Stecker eine integrierte Sicherung, die bei Überstrom durchbrennt. Funktioniert dein 12/24V Verbraucher nicht mehr, prüfe bei der Fehlersuche auch diese Sicherung.

Fazit

Es gibt zwei Baugrößen bei den 12/24V Steckverbindungen für LKWs, Wohnwagen und andere Inselsysteme. Achte auf die passende Stecker-Buchse Kombination und kaufe neue 12V Geräte am besten mit einem Universalstecker für beide Baugrößen. Bei den Adaptern findest du verschiedenste Bauformen z.B. als Winkelstecker, mit Schalter oder mit Verlängerungskabel.

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Wie und wo kaufe ich mein Wohnwagen Solarset?

Viele Womo-Fans rüsten ihre Wohnmobile mit Solarsystemen aus. Es gibt mehrere Wege sich eine solche Solaranlage nachzurüsten. Im folgenden findest du 3 Optionen, um an eine Solaranlage für dein Wohnmobil zu kommen.

Option 1: Kauf und Montage der Solaranlage beim lokalen Wohnmobilhändler

Diese Lösung ist sehr komfortabel und teuer. Der Wohnwagenhändler bietet meist sehr hochwertige und teuere Komplettsets der Marken Büttner Elektronik oder Reimo an.
Da viele Wohnwagenfreunde gute Handwerker sind, lassen sie sich den Einbau der 12V Solaranlage nicht entgehen.

Option 2: Kauf eines Wohnwagen Solarset und eigenständige Montage

Bei dieser Option kannst du selbst am Wohnmobil rumschrauben. Du weißt genau, wo was wie montiert ist. Beim Kauf sparst du dir zusätzlich einiges an Geld. Denn es gibt ein paar Onlineshops wie Amazon, die Solarsets für Wohnwagen* anbieten. Diese Komplettsysteme bestehen meist aus hochwertigen Materialien und sind preislich einige 100 Euro günstiger, als die Marken-Komplettsets der führenden Wohnmobilausstatter. Es macht also durchaus Sinn, sich mit dem Thema selbst zu beschäftigen.

Ein Vorteil des Solarsets ist, das alle Bauteile wie Solarpanel, Laderegler und Verkabelung bereits aufeinander angepasst sind. So musst du keine Zeit mit Details verschwenden, sondern kaufst eine funktionierende Solaranlage. Weiterhin sind solche Sets über die Zeit optimiert worden und kommen mit Montageanleitung proven weight loss supplements.

Achte vor allen bei dem Laderegler auf ein Markengerät. Gute Firmen sind hier z.B. Steca, Phocus, Victron, Votronic oder Morningstar. Da der Solarladeregler das „Herz“ der Anlage ist, kann ein schlechter Solarregler die Lebensdauer der teuren Bordbatterie verkürzen.

Achte beim Kauf des Solarsets darauf, ob der Verkäufer einen telefonischen Support bietet und seinen Standort in Deutschland, Österreich oder der Schweiz hat. Denn anders als beim Wohnwagenhändler hast du beim Onlinekauf keine „lebende“ Beratung, sondern eben Informationsseiten wie diese.

Option 3: Kauf der einzelnen Komponenten mit Eigenmontage

Dies ist die Variante für fortgeschrittende Bastler. Sobald du besondere Anforderungen an deine 12V Solaranlage hast, macht es Sinn, die Komponenten wie Laderegler, Bordbatterie und Solarpanel einzeln zu kaufen. So kannst du genau den Laderegler und das Solarmodul wählen, dass du für deine Abmessungen brauchst. Vielleicht hast du auch bereits ein Solarmodul und benötigst kein vollständiges Solarset. Die einzelnen Bauteile kaufst du am günstigsten online.

Fazit

Egal für welche Option du dich entscheidest, am Ende muss die Anlage funktionieren und dir Freude auf deinen Reisen bereiten. Je nach Gusto und Geldbeutel kannst du zwischen 100 und 1500 Euro für deine Solaranlage für deinen Caravan ausgeben. Wir wünschen dir viel Spaß auf deinen Reisen.

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5 Fragen über Solarpanel 12V

Solarpanels sind einfach zu bedienende Stromerzeuger, die Sonnenenergie in elektischen Strom umwandeln. In Inselanlagen kommen spezielle 12V Solarpanels zum Einsatz. Finde hier eine Sammlung oft gestellter Fragen zu diesen 12V Solarmodulen.

Was ist der Unterschied zwischen normalen Solarmodulen und 12V Solarmodulen?

Ein normales Solarmodul wird in Solarparks und auf Dächern verbaut. Diese Standard-Solarmodule werden von ihren Spannungen und Strömen auf dieses große Anwendungsfeld der Solarenergie optimiert.

12V Solaranlagen sind ein nur ein kleines Anwendungsfeld innerhalt der Photovoltaik. Für 12V Gleichstom gekoppelte Inselanlagen gibt es spezielle Solarpanels. Diese 12V Solarpanels sind von ihren Spannungen und Strömen auf die Zusammenarbeit mit 12V Batterien und Ladereglern spezialisiert.

Du kannst also nicht einfach ein Standardsolarmodul in deine Inselanlage verbauen. Wenn du das möchtest, musst du einen speziellen MPP-Laderegler nutzen.

Wie lange hält ein Solarpanel?

Ein kristallines Solarpanel hält mindestens 25 Jahre und verliert in dieser Zeit ca. 20% seiner Leistung. Damit überdauert dein Solarmodul wahrscheinlich deine Nutzungszeit der Solaranlage des Wohnwagens oder Gartenhauses.

Viele Solarfirmen geben auf ihre Solarmodule mittlerweile eine Garantie von 25 Jahren und mehr. Diese Garantien sind für Inselanlagen allerdings nicht gebräuchlich und es werden oft nur 10 Jahre gegeben.

Mittlerweile gibt es Solarmodule im Feld, die seit über 40 Jahren funktionieren. Im Inselsystem sind die Solarbatterie, der Laderegler oder Wechselrichter die anfälligereren Komponenten.

Wie altert ein Solarmodul und welche Schäden können auftreten?

Typische Mängel die über die Zeit auftreten sind:

Glas kann trübe werden und läßt weniger Licht durch
undichte Anschlussdosen lassen die Kontakte korrodieren
Solarzellen verlieren etwas Wirkungsgrad
Laminat öffnet sich und Feuchtigkeit tritt ein
Einbrennungen durch punktuelle Verdreckung der Solarmodule entstehen
Solarpanel 12V bekommen Mikrorisse durch Vibrationen bei Installation z.B. auf einem VW Bus. Diese Mikrorisse beeinträchtigen den Stromfluss in der Solarzelle.

Wie muss ich ein 12V Solarmodul warten?

Solarpanels sind wartungsfrei. Halte dein Solarpanel sauber und verkratze es bei der Reinigung nicht. Im Sommer kannst du das Solarmodul mit Wasser von Staub säubern und im Herbst Blätter entfernen. Achte auf Vogeldreck und andere punktuelle Verschmutzungen, da sich sonst an besonderst sonnenreichen Tagen bei Reisen in Südeuropa kleine Hotspots einbrennen könnten. Diese Hotsspots reduzieren die Leistungsfähigkeit des Solarmoduls etwas, sind bei kleinen Inselanlagen sonst kein Problem.

Kann ich mein Gerät direkt an das 12V Solarpanel anschließen?

Ja und Nein. Das hängt von deiner Anwendung ab.

Ein Solarmodul erzeugt einen Gleichstrom. Daher kannst du deine normalen 230V AC Haushaltsgeräte nicht direkt an einem Solarmodul betreiben. Du benötigst einen Wechselrichter 12V 230V, der die 12V Gleichspannung in eine passende 230V Wechselspannung wandelt. Ein Wechselrichter funktioniert in einer Inselanlage zusammen nur mit einer Batterie. Also brauchst du auch eine Batterie. Und um die Solarbatterie optimal zu laden, brauchst du einen Laderegler. Zum Betrieb von 230 V Wechselstromgeräten benötigst du also ein vollständiges 12V Inselsystem mit Spannungswandler.

Okay, was ist, wenn die Geräte mit 12 Volt Gleichstrom laufen? Viele Off-Grid-Geräte, Verbraucher und Wohnmobil-Ausrüstungen sind für den 12 V Gleichstrombetrieb entwickelt.
Einige dieser 12V Verbraucher kannst du direkt an deinem 12V Solarmodul betreiben.
Dein 12V Solarpanel liefert je nach Sonneneinstrahlung und Betriebszustand eine Spannung zwischen z.B. 21V und 12V. Dein 12V Verbraucher muss mit diesem Spannungsband umgehen können. Genauso muss dein 12V Verbraucher auch den maximalen Ladestrom deiner Solarzelle vertragen.

Typischerweise werden oft 12V Lüfter und Ventilatoren direkt mit einem Solarmodul betrieben. Scheint die Sonne, so läuft der Lüfter. Scheint sie nicht, so läuft auch nicht der Lüfter.

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Solarset Unterschied Wohnmobil / Gartenhaus

Was ist der Unterschied zwischen einem 12V Solarsets für ein Wohnmobil zu einem Solar-Set für ein Gartenhaus?

Eine Inselanlage, die du im Internet kaufst, sollte alle notwendigen Bauteile und Verbrauchsmaterialien beinhalten. Hier findest du aufgelistet, welchen Lieferumfang das Solarkomplettset beinhalten muss. Weiterhin ist der Unterschied zwischen den beiden Solarset-Varianten für Wohnmobile und Gartenhäusern erklärt.

Aus welchen Einzelteilen besteht ein vollständiges Wohnmobil Solaranlagen Komplettset?

Möchtest du dein Womo mit Solarenergie aufrüsten, dann benötigst du dafür ein Wohnmobil Solarset. Hier findest du die Auflistung aller Einzelteile. Nutze diese Liste um den vollständigen Lieferumfang deines bevorzugten Solarsets vorab zu checken.

1. ein oder mehrere Solarmodule
2. Laderegler
3. Kabeldurchführung für das Wohnwagendach
4. 2 oder 4 Dachspoiler zur Befestigung des Solarpanels auf dem Wohnmobildach
5. Montagekleber mit Primer zum sauberen Aufkleben der Dachspoiler
6. Solarkabel zum Verbinden der Solarmodule mit dem Laderegler (eine Seite z.B. mit Multicontact-Steckern für die Verbindung zum Solarmodul und andere Seite mit Aderendhülse für das Verschrauben im Solarladeregler
7. Batteriekabel mit Inline-Batteriesicherung zur Montage zwischen Bordbatterie und Laderegler
8. Einbauanleitung
9. ggf. Kabelbinder, um das Solarkabel unter dem Solarmodule zu befestigen
10. Schrauben, um das Solarmodul mit dem Dachspoiler zu verschrauben

Aus welchen Einzelteilen besteht ein vollständiges Gartenhaus Solar Komplettset?

Das Solarset für dein Gartenhaus unterscheidet sich von einer Solaranlage für Wohnmobile. Es besitzt folgende Komponenten:

1. ein oder mehrere Solarmodule
2. Laderegler
3. Solarkabel zum Verbinden der Solarpanels mit dem Laderegler im Gartenhaus (eine Seite mit passendem Solar-Stecker für das Solarmodul und andere Seite mit Aderendhülse für Laderegler)
4. Montageschiene für das Gartenhausdach mit passenden Schrauben
5. Batteriekabel mit Sicherung zur Montage zwischen Solarbatterie und Laderegler
6. Solarbatterie in gewünschter Größe
7. Einbauanleitung
8. eventuell erste 12V Verbraucher wie Solarlampen

Fazit

Der wesentliche Unterschied ist ein Solarset für ein Gartenhaus ist, das es eine Batterie beinhaltet. Im Wohnmobil ist meistens bereits eine Bordbatterie und ein 12V Verbrauchernetz mit Schalter und Lampen etc. eingebaut. Ein Gartenhaus hat in der Regel keine Vorausschattung und benötigt kein oder ein anderes Montagesystem für das Solarpanel.

Achte daher beim Kauf darauf, das dein Solarset zu deiner Anwendung passt.

 

Hier findest du ein Beispiel für aktuelle Solaranlagen für Wohnmobile auf Amazon.
Hier findest du ein Beispiel für aktuelle Solaranlagen für Gartenhäuser auf Amazon.

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5 Fragen zu Solaranlagen für das Wohnmobil

Immer wieder stellen Besucher Fragen rum um die Solarenergie in 12V Solaranlagen. Hier möchte ich auf 5 spannende Fragen eingehen.

 

1. Kann ich mit einer Photovoltaikanlage Warmwasser oder Wärme im Wohnwagen bereitstellen?

Nein.

Photovoltaik wandelt die Sonnenenergie in Gleichstrom mit einem relativ niedrigen Wirkungsgrad (14-16%) um. Damit ist der Betrieb von Heizungen über PV sehr teuer und ineffizient. Mit Solarthermie kann direkte die Sonnenenergie in Heizwärme umgewandelt werden. Im Wohnmobil kann die Abwärme des Motors oder eine Gasheizung effizient eingesetzt werden.

Es wird Photovoltaikenergie in Wohnwagen benutzt um das Gebläse für die Gas-Umluftheizung zu betrieben.

2. Welche Art von Backups am gibt es für ein autarkes Solarsystem?

Es gibt mehrere Arten von geeigneten Backups. Benzin und Diesel-Generatoren sind relativ kostengünstig, neigen aber dazu, laut zu sein und mit den Abgase zu belästigen. Daher sind Benzin und Dieselgeneratoren bei Naturliebhabern nicht gerne gesehen.

Windgeneratoren sind eine gute Ergänzung zu Solarenergiesystemen. Oft weht Wind, wenn keine Sonne scheint.

Brennstoffzellen sind eine leise Option zu Dieselgeneratoren. Allerdings ist die Lebensdauer sehr begrenzt und die Brennstoffversorgung nicht überall gegeben.

Im Notfall kann immer die Lichtmaschine des Motors die Batterien laden oder man fährt einen Campingplatz mit Netzstrom an und lädt seine Solarbatterien über ein hochwertiges Ladegerät dort auf.

3. Kann ich alle meine normale 230 V Geräte in einem Solarinselsystem benutzen?

Vielleicht…

Alle leistungsstarken Geräte, die bei 230 V Wechselstrom länger betrieben werden (wie zum Beispiel elektrische Warmwasserbereiter, Kochherde , Öfen und Klimaanlagen)  sind nicht für den Solarbetrieb geeignet. Sie sollten sich überlegen für Warmwasser / Raumheizung oder Kochen Erdgas betriebene Geräte anzuschaffen.

Die Beleuchtung ist in der Regel ein wichtiger 12V Energieverbraucher in einem Wohnwagen und du solltest sehr die energieeffizientesten LED Lampen einsetzen.

Als Faustregel gilt in der Branche der autarken erneuerbaren Energien, dass für jeden Euro, den du aufwendest deine ineffizienten Geräten zu modernisieren, 2-3 Euro an Investitionskosten in dein autarkes erneuerbare Energiesystem sparst. Die Energieeinsparung und Energieeffizienz ist von entscheidender Bedeutung und zahlt sich aus.

4. Warum sollte ich in eine Solaranlage für den Wohnwagen investieren?

Die meisten Menschen verbinden die Investition in Solarenergie für das Wohnmobil mit einer Erhöhung der Unabhängigkeit von Versorgungsnetzen und Campingplätzen. Die autarken Standzeiten werden verlängert und der Wohnkomfort erhöht sich.

Deine Investition in eine Solaranlagen erhöht den Wert des Wohnmobils nachhaltig. Kristalline Solarmodule haben eine sehr lange Lebensdauer von über 30 Jahren.

Zusätzlich ist die Solarenergie eine saubere erneuerbare Energiequelle. Es reduziert die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen  und hilft unsere Umwelt zu schonen.

5. Funktioniert eine Solaranlage an meinem Standort?

Solarenergie ist universell und praktisch überall einzusetzen. Einige Standorte sind besser als andere. Die Bestrahlungsstärke ist ein Maß für die Kraft der Sonne auf der Oberfläche der Erde. In Deutschland sind es ca. 1000 kWh pro m² und Jahr Sonneneinstrahlung die wir umsonst nutzen können. Mit typischen kristallinen Solarzellenwirkungsgrade um  16%, können wir damit rechnen, etwa 160kWh pro Quadratmeter Solarzellen im Jahr zu generieren.

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Einbau der Bordbatterie in das Wohnmobil

Wie montiere ich die Solarbatterie, Bordbatterie und Solaranlage im Wohnmobil?

Brauchen Sie Hilfe bei der Stromversorgung im Wohnmobil? Dies ist eine Anleitung um Wohnmobile richtig für Campingausflüge mit einer Zusatzbatterie auszustatten. Alle Designs müssen von einem qualifizierten Elektriker überprüft und installiert werden.

Ein Zwei-Batterie-System hat eine oder mehrere Hilfsbatterien zusätzlich zu der Standard-Starterbatterie eines Autos oder Wohnmobils installiert. Der Aufbau bietet zusätzliche Batteriekapazität, um Geräte wie Kühlschränke oder 12V Fernseher mit Strom zu versorgen. Zusätzlich reduziert eine zweite Bordbatterie die Belastung der Starterbatterie.

 

Eine oder mehrere Bordbatterien

Zur Einfachheit wird in diesem Artikel auf Bordsysteme mit nur einer Hilfs- oder Zusatzbatterie eingegangen. Eine Bank von parallelen Batterien verhält sich wie eine große Batterie. Batterienbänke funktionieren am besten, wenn sie von der gleichen Art, Alter und Kapazität sind. So ist sichergestellt, dass sie ähnliche Spannungsverläufe und Ströme bei Ladung / Entladung besitzen und keine Ausgleichsströme auftreten, die bessere Batterien „runterziehen“.

Arten von Batterien in Wohnmobilen

Eine Bordbatterie wird sehr wahrscheinlich mit kleineren bis mäßigen Ströme über lange Zeiträume regelmäßig ent- und beladen. Daher macht es Sinn zyklenfeste Batterientypen wie z.B. Solarbatterien, AGM Solarbatterien oder Panzerplattenbatterien zu verwenden. Herkömmliche Starterbatterien sind nicht als Bordbatterie zu empfehlen. Die Zyklenfestigkeit unterscheidet die Bordbatterie von einer Starterbatterie.

Bordbatterien werden unter WoMo Anhängern heiß diskutiert. Dabei werden allerdings oftmals unterschiedliche Systeme miteinander verglichen. Man muss aber genau auf die Bordbatterie mit ihren Einsatzprofil schauen. Wer z.B. nur ab und zu ein Radio und etwas Beleuchtung anschaltet, wird den 50% Kapazitätsverlust seiner Starterbatterie in seiner Solaranlage auch nach Jahren nicht merken. Er verbraucht von der verbleibenden Kapazität sowieso nur einen Bruchteil. Jemand der viele Verbraucher betreibt und dafür schwere Batterien an Bord mitführt, akzeptiert keine frühe Abschaltung der Verbraucher. Er benötigt Solarbatterien, die über Jahre gut performen und be- und entladen werden können.

Bleibatterien für zyklische Anwendungen sind speziell auf Tiefentladungen optimiert, haben allerdings eine reduzierte Hochstromfähigkeit und ein höheres Gewicht. Sie sind als zweite Batterie in Wohnmobilen optimal einsetzbar. Allerdings ist es eine schlecht Lösung eine zyklenfeste Solarbatterie parallel mit einer Starterbatterie zusammenzuschalten. Nur wenn die Ladeprofile und Spannungen der beiden Batteriearten ähnlich sind, können sie problemlos verschalten werden. Prüfe die Datenblätter der beiden Batterien daher auf signifikante Unterschiede zwischen den Ladeendspannungen und Ladekurven.

Wer also eine Starterbatterie als Solarbatterie einsetzt und sein Wohnmobil viel nutzt, muss mindestens einmal die Starterbatterie im Vergleich zur Solarbatterie ersetzen. Starterbatterien kosten zwar etwas weniger, aber rentieren sich nur in wenig intensiv genutzten Solaranlagen. Sogar Wohnmobilausstatter verbauen meinst hochwertige Solarakkus.

AGM Batterien (Absorbent Glass Mat) sind sehr gut als zweite Bordbatterie in Wohnwagen geeignet und besitzen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Unterschiede gegenüber anderen zyklenfesten Batterien wie der OPZV sind:

  • Bis zu 5 mal höhere Laderate. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, die Bordbatterie schneller mit der Lichtmaschine des Fahrzeuges zu laden. Bei einer halben Stunde Fahrt kann eine AGM Batterie über die Lichtmaschine mit 25Ah geladen werden. Eine vergleichbare Panzerplattenbatterie kann im gleichen Zeitraum nur 5 Ah aufnehmen.
  • Bessere Hochstromfähigkeiten als Panzerplattenbatterien (kann sinnvoll sein, wenn Sie ein Problem mit Ihrer Starterbatterie haben)
  • Verschlossene AGM Batterien können einfach im Innenraum aufgestellt werden und brauchen keine Entlüftung.
  • Schnellerer Verlust der Speicherfähigkeit von AGM Batterien durch geringere Zyklenfestigkeit

Solar BatterieBatterien haben bei erhöhten Temperaturen eine höhere Selbstentladung und die Lebensdauer halbiert sich alle 8°C über der Standardtemperatur. Versuchen Sie daher, Ihre Bordbatterie an einem kühlen Ort zu installieren, und vermeiden Sie heiße Teile des Motors oder Bereich, die sich durch eine Heizung oder bei Sonnenstrahlung im Wohnmobil stark aufheizen.

Anschluss der Bordbatterie

Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine Zusatzbatterie an dein Bordnetz im Wohnmobil anzuschließen:

  1. Direkter Anschluss einer zweiten Batterie
  2. Anschluss mit manuellem Handschalter
  3. Spannungsmessrelais
  4. Doppeltes Spannungsmessrelais
  5. DC-DC-Konverter
  6. DC-DC-Konverter mit Kurzschluss / Bypass Relais

Das einfachste System – Direkter Anschluss einer zweiten Batterie

Ein zweiter Akku kann parallel mit der Starterbatterie angeschlossen werden. Diese Variante ist einfach zu installieren und kostengünstig. Die Lichtmaschine wird beide Batterien laden und alle Lasten über beide Batterien versorgt. Das Hauptproblem bei dieser Anordnung ist, dass die Starterbatterie durch die 12V Verbraucher bei längerer Standzeit entladen wird und der Motor nicht gestartet werden kann.

Bordnetz Wohnmobil

Anschluss der Bordbatterie mit manuellem Handschalter

Eine einfache Lösung ist es, die Starterbatterie bei längeren Standzeiten manuell oder mit Relais* über einen Schalter zu trennen. Dieser Schalter* kann in der Fahrzeugkabine angebracht werden und über das Relais die Starterbatterie vom Bordnetz trennen. Einfacher ist ein manueller Schalter. Es gibt zwei Positionen für diesen Schalter im Bordnetz.

Bei der ersten Variante sorgt die Starterbatterie weiterhin für die Stromversorgung der originalen Fahrzeugverbraucher wie Innenbeleuchtung, Scheinwerfer, Scheibenwischer oder Autoradio. Damit teilen sich die Batterien die Versorgung des Fahrzeuges auf, wobei die Bordbatterie die Verbraucher im Wohnraum übernimmt. Dadurch verteilt sich die Belastung auf beide Batterien und der Verschleiß der Bordbatterie reduziert sich. Weiterhin kann das Fahrzeug unabhängig von der Schalterposition jederzeit gestartet werden und es fließt kein hoher Anlaufstrom des Anlassers über den Schalter. Es ist so auch einfacher das Fahrzeug wieder in den Werkszustand zurückzusetzen. Der Nachteil ist, dass die Starterbatterie durch die originalen Fahrzeugverbraucher entladen werden kann.

Bordnetz Schalter

Die zweite Variante isoliert die Starterbatterie völlig von jeglichem Verbraucher und belässt sie vollständig unbelastet. Die Batterie wird (abgesehen von der Selbstentladung) auf längere Zeit aufgeladen bleiben. Allerdings fließt jetzt der volle Anlasserstrom über den Schalter (+60A) und kann ihn über die Zeit verschleißen. Das würde zur Folge haben, dass das Fahrzeug nicht mehr gestartet werden kann.

Bordnetz Schalter Variante 2

Spannungsgesteuerte Trennrelais

Ein spannungsgesteuertes Trennrelais* wird sehr häufig bei einer Doppelbatterieanordnung mit Starter- und Solarbatterie in Wohnmobilen verwendet. Das Trennrelais wird zwischen den beiden Batterien eingebaut. Es bleibt offen bis die Starterbatterie über die Lichtmaschine einen bestimmten Spannungswert und Ladezustand erreicht. Ist dieser Ladezustand erreicht, schließt das Relais und schaltet die Bordbatterie mit der Starterbatterie zusammen, die jetzt beide über die Lichtmaschine weiter geladen werden. Wird der Motor abgeschaltet und sinkt die Batteriespannung unter einen zweiten Schwellwert, so öffnet das Relais und trennt beide Batterien. Der Einbau eines spannungsgesteuerten Trennrelais ist einfach und es muss keine Stromversorgung des Relais oder der Steuerverdrahtung vorgenommen werden.

Bordnetz Relais 1

Ist die Starterbatterie entladen und der Motor startet nicht, so können manche Trennrelais per Jumper dazu gezwungen werden, die Bordbatterie zur Starterbatterie hinzuzuschalten.

Doppelte spannungsgesteuerte Trennrelais

Wenn eine Solaranlage die Zusatzbatterie lädt, besitzt der Aufbau mit einem einzigen Trennrelais einen Nachteil. Sobald es geöffnet wird, verhindert es dass die Solaranlage die Starterbatterie mit auflädt. Ein zweites Trennrelais in umgekehrter Richtung löst dieses Problem. Die Batterien werden miteinander verbunden, wenn die Spannung auf jeder Seite ausreichend hoch ist. Neben der Vermeidung von Tiefenentladung Ihre Starterbatterie bei langen Standzeiten, erhöht diese Anordnung der nutzbaren Bordkapazität um die Größe der Starterbatterie. Einige Trennrelais* besitzen diese bidirektionale Funktion standardmäßig.

Bordnetz Relais 2

DC-DC-Konverter

Das Aufladen der Bordbatterie über die Lichtmaschine ist gut, aber nicht perfekt. Denn die Lichtmaschine lädt nicht nach optimierten Ladeprofilen, welche die Sulfatierung reduzieren und die Lebensdauer der Batterie optimieren. Da die Lichtmaschine keine regelbare Ladespannung besitzt, dauert es sehr lange bis die Lichtmaschine die letzten paar Prozent einer Bordbatterie vollgeladen hat. Weiterhin wird durch die Lichtmaschine keine Ausgleichsladung oder Gasungsladung je nach Batterietyp durchgeführt. Daher macht es Sinn einen Gleichspannungswandler einzusetzen, der durch die Lichtmaschine angetrieben wird und die Batterie wie basierend auf ihrer Ladekurven optimal lädt und die volle Kapazität nutzbar macht. Die höheren Ladespannungen reduzieren weiterhin die Sulfatierung und es können die Starterbatterie und die Solarbatterie mit unterschiedlichen Ladekurven über die Lichtmaschine geladen werden.

Bordnetz DC DC Wandler

Ein Nachteil des DC-DC-Wandlers ist, dass er meist vom Ladestrom auf z.B. 20A begenzt ist und daher einer leeren Batterie nicht den vollen Ladestrom von z.B. 40A zur Verfügung stellen kann. Wenn jetzt gleichzeitig 12V Verbraucher im Wohnmobil weiteren Strom über den Wandler ziehen, reduziert sich der Ladestrom für die Solarbatterie weiter.

Ein weiterer Nachteil kann auftreten, wenn ein großer Verbraucher bei laufendem Motor z.B. über den Wechselrichter und die Zusatzbatterie läuft und einen größeren Strom zieht, als über den DC-DC-Wandler von der Lichtmaschine nachgeliefert werden kann. Dies führt bei längerer Laufzeit unter hoher Last zur Entladung der Zusatzbatterie. Weiterhin kannst du mit einem DC-DC-Wandler nicht deine Starterbatterie über deine Bordbatterie oder Solaranlage laden.

 Finde hier eine aktuelle Übersicht über Bordbatterien auf Amazon.*

Zusammenfassend kann man sagen, dass ein DC-DC Wandler eine leere Batterie weniger schnell, als die direkt verbundene Lichtmaschine aufladen kann. Nur wenn die Batterie fast voll geladen ist, schafft es der DC-DC-Wandler durch die Spannungsanpassung die letzten paar Prozent der Batterie schneller als die Lichtmaschine einzuladen. Der Nachteil, dass der Motor bei DC-DC Konverter nicht über die Bordbatterie gestartet werden kann, kann durch ein Bypass Relais gelöst werden. Dabei muss man darauf achten, dass das Relais den Wandler stromfrei schaltet, um das Kurzschließen des Eingangs und Ausgangs des Wandlers zu verhindern.

Spannungsvariable Lichtmaschinen

Einige moderne Fahrzeuge besitzen Motormanagement gesteuerte Lichtmaschinen. Dabei hilft das Motormanagement durch die Steuerung der Lichtmaschinen-Ausgangsspannung den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren. Im Grunde ist das Motormanagement darauf ausgelegt, bei Leerlauf oder Beschleunigung weniger Strom zu erzeugen, sondern beim Bremsen die kinetische Energie des Fahrzeugs zum Aufladen der Batterie zu nutzen. Das hat natürlich Auswirkungen auf das Laden der Batterien.

12V-Systeme über das Netz laden

Eine gängige Möglichkeit ist es mit einem guten 12V Akku-Ladegeräte* den Caravan am Netz zu laden. Es gibt auch einfache ungeregelte Ladegeräte, die ok sind, aber keine optimierte Ladekurve abfahren um Sulfatierung und Gitterkorrosion zu minimieren. Da diese oft keinen Überladeschutz besitzen, sollten diese Ladegeräte nach maximal 48 Stunden manuell vom Bordnetz getrennt werden. Daher ist ein hochwertiges und modernes 12V Ladegerät* zu empfehlen.

Elektronisch geregelte Ladegeräte sind die beste Lösung für die Aufladung von 12V Blei-Säurebatterien. Sie bieten höhere Laderaten, optimierte Ladeprofile und Überladeschutzfunktion für das normale Laden und Gasungsladung zum Durchmischen der Säureschichten und Aufbrechen von Sulfatierungen und erhöhen damit die Lebensdauer von Flüssigbleisäurebatterien (Achtung keine AGM oder GEL Batterien über Gasungsladung laden. Immer vorher Datenblätter und Ladeanleitung beachten).

Einige Vollblutcamper installieren dauerhaft ein 230V Ladegerät* im Fahrzeug oder Wohnanhänger. Dieses ist fest mit dem 12V-Bordsystem verdrahtet und nützlich, wenn Sie regelmäßig Campingplätze anfahren. So muss das Ladegerät nur in die Steckdose gesteckt werden und das Bordnetz wird geladen. Um eine langsame Entladung über das Ladegerät im Bordnetz zu vermeiden, trennen Sie es bei Nichtbenutzung mit einen Schalter vom Bordnetz.

Laden des 12V Wohnmobilnetzes mit einem Generator

Viele Generatoren haben neben dem 230V Ausgang einen 12V-Ausgang zum Aufladen von 12V-Batterien. Normalerweise ist die Stromkapazität des 12V Ausganges relativ gering – rund 8 Ampere. Also ist das Laden über einen Notstrom-Generator mit 12V-Ausgang* meist sehr langsam und es verbraucht viel Kraftstoff, wenn der Generator nahe dem Leerlauf laufen muss. Zusätzlich ist der 12V-Ausgang ungeregelt. Daher ist es besser ein 230V Ladegerät zu kaufen und es zum Laden über den Stromgenerator zu nutzen. Alternativ gibt es 12V Stromgeneratoren mit höheren Gleichstromladeleistungen von bis zu 100 Ampere oder teure Brennstoffzellengeneratoren zu kaufen.

 

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Ratgeber über Solar Kühlboxen und Waeco Kühltechnik

Ob Urlaubszeit oder Wochenende – ein erfrischendes Kaltgetränk im Wohnmobil, Schrebergarten oder im Auto auf Urlaubsreise und der Tag ist perfekt. Der Innenraum eines Autos oder Wohnwagens kann im Sommer enorme Temperaturen annehmen. Lauwarmes Bier, verklebte Schokoriegel oder welker Salat gehören beim Einsatz von Kühlboxen glücklicherweise der Vergangenheit an. Und niemand muss sich mehr über die hohen Preise auf den Autobahnraststätten ärgern. Eine Kühlbox leistet im Auto, Wohnmobil, im Urlaub oder im Gartenhaus hervorragende Dienste. Betrieben wird die Kühlbox praktischerweise mit dem 12V Zigarettenanzünder aus dem Auto oder auch mit 230V oder Gas. Kühlboxen können auch mit einem Solar Set als Inselanlage betrieben werden.

Wer kühle Getränke und Speisen bevorzugt, sollte sich eine Kühlbox zulegen. Der folgende Artikel gibt Auskunft darüber, was vor einem Kauf einer Kühlbox beachtet werden sollte. Weiterhin werden einige Produkte der Firma Waeco vorgestellt. Interessierte erhalten Einblick in Funktionsweise und Features der unterschiedlichen Geräte.

Doch welche Kühlbox ist die richtige für meinen Bedarf?

Es gibt drei unterschiedliche Solar Kühlbox-Technologien, die in folgender Tabelle zusammengefasst sind. Diese unterschiedlichen Kühltechniken bewirken einen großen Unterschied auf die Kühlleistung und den Anwendungsfall. Daher ist es wichtig vorher zu wissen, für welchen Zweck eine Kühlbox angeschafft wird.

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Peltier-Technik Kompressor-Technik Absorber-Technik
Preis günstig teuer mittel
Energieeffizienz niedrig hoch mittel
Kühlleistung: Fähigkeit Produkte herunter zu kühlen niedrig hoch mittel
Flexibilität im Anschluss 12V / 230V 12V / 230V 12V / 230V / Gas
Eignung für 12V Solaranlagen Nicht geeignet Gut geeignet funktioniert kurzzeitig, hoher Energiebedarf
Empfehlung Gelegentliche Nutzung, für vorgekühlte Waren, bringt wenig Kühlleistung und braucht viel Energie. Regelmäßig Nutzung in LKWs, Gartenhaus oder Reisemobil mit 12V Solarsystem Gut geeignet für Reisemobil mit Gasanschluss

 

Achte beim Kauf vor allem auf den Energiekonsum der Kühlbox. Übersteigt der tägliche Verbrauch die Leistung der autarken 12V Solaranlage oder der Bordbatterie, dann erweitere das Energiesystem entsprechend. Nutzt du die Kühlbox vor allem während der Fahrt, kann die Lichtmaschine die Versorgung problemlos übernehmen. Achtung: Absorberkühlschränke ziehen bei Fahrt deine Bordbatterie leer, da die Lichtmaschine für die Versorgung über 12V alleine nicht ausreicht. Lese hier mehr dazu.

Worauf beim Kauf einer Kühl- bzw. Gefrierbox geachtet werden sollte

Innerhalb dieses Abschnitts zur Funktionsweise und zum Stromverbrauch der Kühlboxen wird über die verschiedenen Arten von Kühlboxen informiert. Diese unterscheiden sich nicht nur aufgrund ihrer Funktionsweise und ihres Stromverbrauchs.

Ihre Anschaffungskosten machen ebenso einen Unterschied und beeinflussen den Kauf. Wer ein günstiges Modell bevorzugt, sollte sich für eine einfache Kühlbox entscheiden. Diese werden mit Kühlakkus oder Eis gefüllt und halten die Temperatur für einige Stunden besonders niedrig. Nach einer Weile gleicht sich die Innenwärme der Box der Außentemperatur an.

Mit Strom betriebene Kühlboxen ermöglichen eine längere Kühldauer. Wer an einem einfach Gerät zum Kühl-halten von bereits kalten Lebensmitteln interessiert ist, sollte sich für eine elektrische Kühlbox mit Peltierelement entscheiden. Vorteile derartiger Boxen sind der geringe Preis und die vielfältigen Aufstellmöglichkeiten. Andere Arten von Kühlboxen können nur in einer aufrechten Position aufgestellt werden. Die Kühlelemente der Peltier-Kühlboxen erfüllen in jeder Lage ihre Funktion. Weiterhin ist das Gewicht gering, sodass diese Kühlboxen von jedem Menschen getragen werden können.

Absorber Kühlboxen sind weitaus teurer als Kühlboxen mit Peltierelement. Sie lohnen sich vor allem für Campingbesucher, da der Betrieb mit Gas und Strom möglich ist. Sie müssen stehend aufbewahrt werden.

Dieser Fakt gilt auch für Kompressor Kühlboxen. Ihr Gewicht ist höher, da sie einen integrierten Kompressor besitzen. Dieser ermöglicht eine dauerhafte Kühlung sowie das Herunterkühlen von Lebensmitteln, deren Qualität mit der gängiger Gefriergeräte im Haushalt vergleichbar ist.  Diese Kühlbox erreicht tiefe Kühltemperaturen, die sich 20-30°C von der Umgebungstemperatur unterscheiden können.Wer ein gutes Kühlergebnis erreichen will, sollte sich also für eine Kompressorkühlbox entscheiden. 

Überblick der 3 Kühl-Technologien

Kompressorkühlbox*

KompressorkühlschrankFür eine Solarinselanlage ist die Kompressor-Technik aufgrund der hervorragenden Kühlleistung und dem sparsamem Energieverbrauch optimal. Es ist die einzige Alternative, wenn die Kühlbox vorrangig mit Solarenergie betrieben soll. Ein Kompressorkühlschrank mit ca. 65 Litern verbraucht je nach Aussentemperatur am Tag ca. 20-50 Ah. Erfahrungsgemäß kann man mit einer solchen Kühlbox und einer Bordbatterie von 100Ah ohne Nachladung über das Solarpanel ca. 1-2 Tage autark sein. Wird eine 100 Watt Solaranlage dazugebaut, kann man die Autarkiezeit ca. verdoppeln. Ab 150 Watt Solarpanel und wenn möglich 200Ah Solarbatterie kann man von Frühjahr bis Herbst mit einem 65L Kompressorkühlschrank je nach Wetterlage und anderen Verbraucher meinst autark unterwegs sein.

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Eine Kompressorkühlbox schafft es im Gegensatz zu der Peltierkühlbox, Lebensmittel wirklich runterzukühlen. Ein Kompressorkühlschrank schafft es mit seiner hohen Kühlleistung auch Lebensmittel schneller und tiefer zu kühlen, wie ein Absorptionskühlschrank.

Sollte im Wohnmobil bereits ein Absorptionskühlschrank verbaut sein, so ist eine Kompressorkühlbox eine ideale Ergänzung. Er kann wahlweise als Tiefkühler arbeiten oder die Kühlware des Absorptionskühlschrankes an heißen Tagen übernehmen.

  • sehr energieeffizient
  • optimal kombinierbar mit Solaranlagen
  • läuft mit 12V DC oder 230V AC
  • läuft nicht mit Gas
  • leichte Geräuschentwicklung durch den Kompressor

Peltierkühlboxen

sollten nur bei gelegentlichem Kalthalten in einem 12V Solarsystem benutzt werden. Die Peltiertechnik benötigt sehr viel Strom für wenig Kühlleistung und schafft es aufgrund mangelnder Leistung nicht, Lebensmittel selbst herunterzukühlen. Daher sollten nur bereits kalte Nahrungsmittel in die Peltier-Kühlbox gelegt werden. Diese Kühlbox eignet sich gut, um im Auto kalte Getränke über mehrere Stunden Fahrt kühl zu halten.

  • 8 mal schlechterer Wirkungsgrad im Vergleich zum Kompressorkühlschrank
  • hoher Stromverbrauch
  • geringe Kühlleistung, eignet sich nur zum Kalthalten, nicht zum Kühlen

Absorberkühlschrank

werden fast immer in Wohnmobil und Wohnwagen verbaut. Diese „Kühlboxen“ arbeiten im Standbetrieb mit Gas, bei Netzanschluss mit 230 Volt und 12 Volt bei Fahrt. Im Gasbetrieb hat dieser Kühlschrank einen guten Wirkungsgrad, aber bei 12 Volt Betrieb ist es sehr unwirtschaftlich und der Kühlschrank entlädt die meisten Batteriebänke innerhalb von 10-24 Stunden. Meistens ist der Kühlschrank so eingebaut, das er nur bei Fahrt auf 12V läuft. So zieht ein 100 Liter Absorptionskühlschrank gerne 10 Ampere und entlädt normale Bordbatterien in ca. 10 – 12 Stunden.

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Absorptionskühlboxen mit AES-Technik ermöglichen die Nutzung der Überschussenergie der Solaranlage. Ist z.B. der Akku voll, so meldet das der spezielle Solarregler an den Kühlschrank. Dieser schaltet das Gas ab und kühlt mit dem überschüssigen Sonnenstrom bis der Laderegler das Signal wieder wegnimmt. Diese AES-Technik ist aufwändig und die Solarpanels sollten großzügig dimensioniert sein. Die Gas-Einsparung durch einen AES Laderegler hält sich erfahrungsgemäß sehr in Grenzen. Dies liegt vor allen an dem schlechten Wirkungsgrad von Absorptionskühlschränken bei 12V.

Absorptionskühlschränke haben auf Gas und 230 Volt eine gute Kühlleistung und machen Sinn wenn du einen Wohnwagen oder ein Gartenhaus hast und deine Kühlbox im Mischbetrieb je nach Energieangebot betrieben willst. Der Absorberkühlschrank kann aber nicht wirklich mit einer 12V Solaranlage betrieben werden, da sein Energieverbrauch rund dreimal so hoch ist, wie der eines  12V Kompressorkühlschranks. Ein großer Nachteil ist, das eine Absorptionskühlbox die an der Rückwand entstehende Wärme loswerden muss und in heißen Ländern – je nach Einbausituation – schnell an seine Leistungsgrenzen stößt.

  • effizienter Betrieb mit Gas
  • sehr hoher Stromverbrauch, daher kein 12V Betrieb oder Solarbetrieb empfehlenswert
  • nicht geeignet für Schräglagen (keine gute Eignung für Boote)
  • schlechte Kühlleistung bei Bewegung des Kühlschrankes (z.B. Fahrt auf Bergstrassen)
  • schlechte Kühlleistung bei hohen Temperaturen über 33°C

Kosten für eine Kühlbox

Preislich ist zwischen einer Kompressorkühlbox und einer Kühlbox mit Peltierelement ein sehr großer Unterschied. Die Preisspanne reicht von 40 bis 900 Euro. Neben der Kühltechnik hat die Isolierung und Verarbeitung der Kühlbox einen Einfluss auf den Preis. Die verschiedenartigen Kühlungstechnologien sorgen auch für sehr unterschiedliche Gewichte von 3 bis über 10 kg je Kühlbox.

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Kühlbox oder Kühlschrank

Es gibt zwei unterschiedliche Bauformen für die Nutzung eines Kühlsystems im Auto, Wohnwagen, Gartenhaus oder Boot. Welches Modell das richtige ist, hängt einerseits von den Platzverhältnissen, der verfügbaren Energiemenge im Inselsystem und vom persönlichen Bedarf ab.

Eine 12V Kühlbox öffnet sich durch eine Klappe nach oben. Dadurch entweicht der Kühlbox wenig Kälte, da kalte Luft schwerer ist als warme und unten in der Kühlbox verbleibt. Dadurch hält die 12V Kühlbox die Kälte sehr gut und verliert beim Öffnen wenig Kälte.

Ein 12V Kühlschrank wird durch eine seitlich zu öffnende Tür befüllt. Daher entweicht mehr Kälte beim Öffnen der Tür. Halte den Kühlschrank gut gefüllt und öffne die Tür nur kurz, um diesen Effekt zu verringern. Ein Vorteil des Kühlschrankes ist die gute Übersicht über den Inhalt.

Anschlussmöglichkeiten

Beim Kauf ist auf die benötigen Anschlüsse zu achten. Die verschiedenen Kühlboxen können mit Gas oder mit dem Strom aus Zigarettenanzünder oder Steckdose versorgt werden. Einige Hersteller erwähnen, dass ihr Modell auf verschiedene Weise betrieben werden kann. Manche Kühlboxen besitzen nur einen Anschluss. Allerdings befinden sich gelegentlich nicht alle Anschlüsse im Lieferumfang. Diese müssten dann zusätzlich erworben werden.

Kühlbox Anwendungsbeispiele

Anwendungsfall: Kühlbox für Autoreise im Sommer

kühlboxEs geht auf große Urlaubsfahrt und das leckere Essen kommt aus dem Kühlschrank direkt in die Kühlbox. Die Kühlbox hängt am 12V Zigarettenanzünder und hält die Lebensmittel kühl. Am Reiseziel werden die Lebensmittel direkt verzehrt. Die Lichtmaschine des Fahrzeuges erzeugt während der Fahrt die Energie für die Kühlbox. Eine gute Wahl ist hier eine Peltierkühlbox, auch thermoelektrische Kühlbox* genannt.

Es gibt eine auch interessant Hybridkühlbox* auf Amazon für diesen Anwendungsfall. Diese 12V Hybridkühlbox hat neben einem leistungsstarken Kompressor ein thermoelektrisches Aggregat eingebaut. Diese kommt zum Zuge, wenn das Gerät im Auto an die 12-Volt-Fahrzeugbatterie angeschlossen wird. So kann die Kühlbox am Stromnetz über den Kompressor runterkühlen und beim Transport von zu Hause auf den Campingplatz über das thermoelektische Aggregat kalt gehalten werden.

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Anwendungsfall: Kühlbox für autarken VW Bus mit Solaranlage

kompressorkühlboxDu stehst mit deinem VW Bus in Andalusien abseits der Piste am Strand und versorgst dich für 5 Tage selbst. Deine Lebensmittel hast du in einem Supermarkt gekauft und willst diese trotz großer Hitze frisch halten. Es gibt keinen Platz für einen fest eingebauten Kühlschrank und du benötigst daher eine kleinere 12V Kühlbox. Die Solaranlage auf dem Dach versorgt deinen Bus mit der notwendigen Solarenergie. Du möchtest mit deiner Bordbatterie möglichst lange autark bleiben und diese nicht bei laufendem Motor nachladen. Du verwendest daher einen 12V Kompressorkühlbox, da dieser sehr wenig Strom benötigt und ein langfristiger Betrieb über deine Solaranlage sichergestellt ist. Da die 12V Kühlbox nicht fest im VW Bus eingebaut ist, kannst du sie auch in deinem Zweitwagen daheim oder im Haus an 230V Netzstrom einsetzen.

Anwendungsfall: Wohnmobil mit Gasanlage

absorberkühlschrank 2Dein Wohnmobil ist mit einer Gasflasche ausgerüstet und du kannst damit einen Absorberkühlschrank betreiben. Sobald du einen Campingplatz ansteuerst, schließt du dich am Stromnetz an und dein Kühlschrank bezieht Netzstrom. Sobald du losfährst, kannst du deinen Kühlschrank wieder mit Gas betreiben. Aufgrund der flexiblen Versorgung von bis zu 3 Wochen mit einer 11 kg Gasflasche (kleines Kühlschrank) bietet der Absorberkühlschrank auch ohne Solarsystem viel Unabhängigkeit. Der Betrieb mit 12V ist bei den meisten Absorberkühlschranken möglich, aufgrund des Energiehungers aber nicht empfehlenswert. Sogar bei Fahrt reicht die Lichtmaschine meist nicht, um die notwendige Energie für den Kühlschrank bereitzustellen. Bei Ankunft ist die Bordbatterie dann leer.

 Waeco – ein renommierter Markenanbieter für Kühlboxen

Waeco ist einer der führenden Hersteller von Kühl- und Gefrierboxen. Auf dem Markt existieren viele Hersteller, die sich auf die Produktion von Kühlboxen spezialisiert haben. Dometic Waeco ist einer der Marktführer in der Herstellung von Kühlboxen. Das Unternehmen hat eine langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von Kühltechnik. Es wurde in den 70er-Jahren gegründet und befasst sich zuerst mit dem Bau von Kühlboxen, welche auf Segelbooten oder Motoryachten verwendet werden konnten. Ihre Erfahrung ließ sie in die Produktion ihrer jetzigen hochwertigen Produktpalette einfließen. Bei Kühlboxen haben sie sich etabliert und bieten ein umfangreiches Sortiment an.

Waeco Coolfreeze

Es gibt verschiedene Coolfreeze Boxen von Waeco. Sie liefern allesamt einen Temperaturbereich von 10 °C bis -22 °C. Jede der Boxen verfügt über ein zusätzliches Frischefach. Sie unterscheiden sich aufgrund ihres Nutzungsinhalts. An den Boxen können Geräte aufgeladen werden, die über einen USB-Anschluss verfügen. Sie wurden mit Tragegriffen ausgestattet. Diese können abgenommen bzw. abgeklappt werden. Um sich von der richtigen Temperatur zu überzeugen, hat Waeco eine digitale Temperaturanzeige eingebaut.

Waeco CoolFun CK 40D

Die CoolFun CK 40D stellt eine weitere Waeco Kühlbox dar, die über einen integrierten Kompressor verfügt. Das Gerät ist leistungsstark. Sein Nutzungsinhalt beträgt 40 Liter. Der Inhalt kann auf eine Temperatur eingestellt werden, die sich zwischen 10 °C und -15 °C befindet. Um den Deckel sicher verschließen zu können, befindet sich an diesem ein Magnetverschluss. Ein weiteres Feature ist das elektronische Thermostat. Die aktuelle Innentemperatur wird im oberen Bereich der Kühlbox angezeigt. Ihr Gewicht beträgt 22 kg.

Waeco TropiCool TC 21

Dometic Waeco hat auch eine thermoelektrische Kühlbox hergestellt. Die TropiCool TC 21 ist eine Waeco Kühlbox mit der Fähigkeit zu kühlen und zu heizen. Es können Temperaturen bis 65 °C erreicht werden um z.B. Lebensmittel warm zu halten. Die Minimaltemperatur kann auf maximal 30 °C unterhalb der aktuellen Umgebungstemperatur eingestellt werden. Ein besonderes Zusatzmerkmal ist die integrierte Memory-Funktion. Diese speichert die vorherigen Temperatureinstellungen ab. Auf diese Weise müssen die Einstellungen nicht erneut vorgenommen werden.

Waeco TropiCool TC 35

Die TropiCool TC 35 funktioniert auf thermoelektrische Weise mit Peltierelement . Im Kühlbereich erreicht sie maximal eine Temperatur, die sich 30 °C unter der Außentemperatur befindet. Ihre Temperaturregelung erfolgt über ein Stufensystem. Dieses umfasst 7 Stufen. Der Nutzungsinhalt beträgt 35 Liter. Das Gewicht ist mit 10 kg vergleichsweise gering. Auch diese Kühlbox verfügt über die praktische Memory-Funktion.

Fazit Kühlbox

Für jeden Anwendungsfall gibt es eine passende mobile Kühlbox oder einen passenden Kühlschrank. Informiere dich vor dem Kauf genau darüber, was du wirklich benötigst. Hierbei ist nicht nur der Preis, sondern vor allem der Energieverbrauch ein wichtiges Kriterium. Kompressorkühlschränke sind technisch ausgereift und sehr effizient und daher unsere Empfehlung. Hier findest du ein großes Angebote an aktuellen und preisgünstigen Kühlboxen*. 

Tipp

Schalte deine Kühlbox einen Tag vor Abreise ein und kühle die Getränke und Lebensmittel vor, um den Energieverbrauch der Kühlbox zu entlasten. Bei Gebrauch ist auf den luftdicht verschlossenen Deckel der Box zu achten. Sobald dieser leicht geöffnet ist, geht schnell Kälte verloren.

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Inselsystem auslegen

Caravaner und Reisemobilisten neigen dazu, gute praktische veranlagte Techniker zu sein, die mit dem Einbau eines Solarpanels auf den Wohnwagen und ein wenig Verdrahtung hier und da keine Probleme haben. Wo hingegen meist ein wenig Informationsbedarf besteht, ist eher der Bereich Auslegung & Spezifikation und das Wissen wo die Einzelteile günstig im Internet einzukaufen sind. Gerade hierzu findest du auf dieser Seite ein bisschen Hilfe und bist letztendlich in der Lage ein gutes Inselsystem aufzubauen.

Die Technologie für Solarinselsysteme hat sich auf einem hohen Tempo weiterentwickelt und ist auch jetzt sehr erschwinglich geworden. Vor allen die Preise für Solarmodule sind viel günstiger und es tummeln sich mehr Anbieter für Solarinselsysteme auf dem Markt.

Ermittlung des täglichen Energiebedarfs

Zunächst musst du wissen, was der Wohnwagen / Wohnmobil / Inselanlage an Energiebedarf hat. Also lass uns sehen, welche Geräte typischerweise in einem Wohnwagen / Gartenhaus verbaut sind und wieviel Leistung diese haben. Letztendlich musst du wissen wieviel Amperestunden (Ah) dein Solarmodul am Tag bringt, wieviel Ah deine Batterie speichert und wieviel Ah deine Verbraucher ziehen. Diese Angaben aus Verbrauch, Erzeugung und Speicherung stellst du gegenüber und voilá dein Solarinselsystem ist fertig bilanziert.

Um die durchschnittlichen täglichen Amperestunden deiner Verbraucher zu ermitteln, folge dem Schema der folgenden Tabelle.

<[table id=5 /]

Rechenschema je Zeile:
3 Stk. x 10W = 30W       30W x 4h = 120Wh     120Wh : 12V = 10Ah

Wieviel Energie muss meine Solaranlage jeden Tag bereitstellen?

Jetzt da du deinen durchschnittlichen täglichen Energiebedarf kennst, ist ein einfach das passende Solarmodul zu finden.

Zuerst solltest du dich fragen, wie oft du deine Solar Inselanlage in der Woche nutzt. Benutzt du deine Solaranlage z.B. nur am Wochenende, so hat dein Solarmodul von Montag bis Freitag Zeit, deine Solarbatterie wieder aufzuladen. Wenn du dein System aber z.B. jeden Tag nutzt, muss dein Solarmodul auch jeden Tag deinen Tagesenergiebedarf liefern.

Nehmen wir an du besuchst deinen Strebergarten nur an 2 Tagen am Wochenende und hast den täglichen Energiebedarf aus der Tabelle oben. Berechne jetzt deine erforderliche Ladeleistung pro Tag:

In unserem Beispiel benötigst du also 2×33,6Ah/7=9,6Ah oder 115Wh an jedem Wochentag zum Laden deines Inselsystems.

Wie groß muss mein Solarmodul sein?

Das hängt jetzt von mehreren Faktoren wie deinem Standort, Jahreszeit oder der Ausrichtung deines Solarmoduls ab. Damit du alle diese Faktoren nicht berechnen musst, findest du hier bestehende Erfahrungswerte von Solarinselanlagen-Betreibern in Mitteleuropa in folgender Tabelle zusammengefasst.

Durchschnittlicher Tagesertrag in Wattstunden und Amperestunden für ein 12V Inselsystem in Mitteleuropa bei flacher Montage

[table id=8 /]

Du hast bei unserem Beispiel bei ca. 10Ah notwendigem Tagesertrag laut Tabelle also drei Optionen:

1. Du betreibst deine Solarinselanlage nur im Sommer –> 30 W Solarmodul
2. Du betreibst deine Solarinselanlage von Frühjahr bis Herbst –> 50 W Solarmodul
3. Du betreibst deine Solarinselanlage ganzjährig –> 160 W Solarmodul

Du siehst hier, dass es keinen Sinn macht eine Solarinselanlage in Deutschland im Winter zu betreiben, da der Aufwand nicht mehr in Relation zu den Kosten steht. In der Tabelle findest du durchschnittliche Richtwerte, das heißt im Alltag wirst du je nach Bedingungen mal etwas mehr oder weniger ernten.

Wie groß muss meine Batterie sein?

Die Größe deiner Batterie hängt von deinem täglichen Energiebedarf und deiner gewünschten Autarkiezeit ab. Die Autarkiezeit beschreibt die Anzahl der Tage, die du dich ohne Sonnenertrag, z.B. in Schlechtwetterperioden, unabhängig aus deinem Akku versorgen kannst. Da du deine Akkus nicht unter 70% ihrer Nennkapazität entladen darfst, sind auch nur 70% der gekauften Kapazität für dich nutzbar.

Bei unserem Beispiel:

2 Autonomietage x 33,6Ah/0,7 (nutzbare Kapazität) = 96Ah Batteriekapazität bei 12V

In unserem Beispiel sprechen wir von 2 Betriebstagen pro Woche und legen daher auch die Autonomietage auf 2 Stk. fest. Nun hast du die wesentlichen Komponenten deiner Solarinselanlage selbst berechnet und kannst dich nach attraktiven Angeboten umschauen.

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Anleitung Solaranlage Wohnmobil

Wie baue ich eine Solaranlage ins Wohnmobil ein?

Anleitung Solaranlage Wohnmobil

Es sind verschiedene Schritte für den Einbau der Solaranlage notwendig. Hier findest du eine Anleitung für den Einbau deiner Solaranlage. Es ist nicht so schwierig und Schritt für Schritt durchzuführen. Die „Einbauanleitung Solaranlage Wohnmobil“ gibt hierzu eine Hilfestellung.

A. Solarmodul

  • Wähle die beste Position und befestige das Solarmodul* mit dem Montagespoiler* auf dem Dach
  • Installiere die Dachdurchführung mit dem Solarkabel*
  • Verbinde das Solarmodul mit dem Solarkabel

B. Installiere die Solarbatterie*, Laderegler und Spannungswandler

  • Wähle den Standort für die Bordbatterie
  • Befestige den Laderegler und den Spannungswandler an passender Stelle
  • Bereite die Kabel zwischen der Batterie und dem Laderegler vor
  • Bereite die Kabel zwischen der Batterie und dem Spannungswandler vor

C. Inbetriebnahme

  • Verbinde die Batterie mit dem Laderegler
  • Verbinde die Batterie mit dem Spannungswandler
  • Verbinde das Solarmodul mit dem Laderegler
  • Verbinde die Verbraucher mit dem Tiefentladeschutz des Ladereglers*

Also zuerst klebst du das Solarmodul auf das Dach, verlegst die Kabel und schaltest schließlich alle Kabel auf deinen Laderegler.

Solarmodul zur Montage vorbereiten

Zuerst schaue dir dein Wohnmobildach an und finde die ideale Position für das/die Solarpanels. Achte auf den optimalen Kabelweg (innen und außen), Dachdurchführung*, Dachrundung, mögliche Verschattung und den späteren Luftwiderstand des Solarmoduls* bei der Fahrt. Beziehe in die Abmessung der Solarmodulmontagefläche deine Solarmodulbefestigung mit ein, denn Dachspoiler und Montageecken benötigen zusätzlichen Platz auf dem Dach.

Lege dein Solarmodul provisorisch auf dein Montagesystem* und markiere und bohre ggf. die notwendigen Bohrlöcher. Nun verschraube das Solarmodul mit deinem Montagesystem. Achte auf die beiden Anschlusskabel deines Solarmoduls. Wenn du kein Anschlusskabel hast, öffne die Anschlussbox des Solarmoduls und verschraube dort an den Plus- und Minus-Klemmen (meistens die äußeren) deine beiden Solarkabel* und markiere die Polarität der Kabel. Messe ggf. zwischen den beiden Kabeln nun die Gleichspannung (lege dazu das Solarpanel in die Sonne) und vergleiche diese mit der Leerlaufspannung deines Solarmodul-Datenblatts. Wenn beide Spannungen gleich sind, ist alles bereit für den nächsten Schritt.

Solarmodul kleben

Lege das Solarmodul mit dem montiertem Montagesystem auf das Wohnwagendach. Markiere und Umrande die Position mit einem Klebeband. Achte auf einen kleinen Abstand zwischen dem Montagesystem* und deinem Klebeband. Nach dem Kleben kannst du das Klebeband vom Dach abziehen und es bleibt eine saubere Klebefuge übrig.

Du musst das Solarkabel vom Dach in den Innenraum des Wohnwagens führen. Bohre vorsichtig das Loch für deine Dachdurchführung* an der richtigen Stelle. Bohre am besten von Innen, da du später im Innenraum die Kabel versteckt verlegen musst und so die optimale Stelle dafür besser triffst. Lege auf das Bohrloch die Dachdurchführung und markiere den Rand wie oben beschrieben wieder mit Klebeband.

Bereite nun die Klebeflächen vor, indem du diese leicht mit einem Schleifpapier anschleifst, säubert und mit einem speziellen Reiniger behandelt (liegt dem Sikaflex 252 Set* bei). Die Haftflächen müssen sauber, trocken, staub- und fettfrei sein. Achte auf die Verarbeitungstemperatur des Klebers, die meistens zwischen 10-35°C liegt. Vor dem Verkleben des Solarmoduls trage den Primer auf die Klebefläche dünn auf. Sobald dieser abgetrocknet ist, trage den Kleber mit einer Kartuschenpresse auf die Montageprofile auf und drücke das Solarmodul fest auf das Wohnwagendach. Einmal aufgesetzt, nehme das Solarmodul nicht wieder ab, da ansonsten Luftblasen in der Kleberaupe entstehen können. Diese Arbeit empfiehlt sich zu zweit zu bewerkstelligen. Alternativ kannst du die Montageprofile* vom Solarmodul abmontieren und diese einzeln verkleben.

Bevor du die Dachdurchführung klebst, solltest du deine Solarkabel bereits in den Wohnwagen geführt haben. Achte darauf dass du die Kabel durch den Dichtgummi und die Dachdurchführung fädelst. So sparst du dir später Fummelarbeit beim Kabelführen. Falls dein Solarmodul über ein kurzes Anschlusskabel mit Solarstecker verfügt, musst du eine Verlängerung* mit passendem Solarstecker anbringen und das Kabel bis in den Wohnwagen führen. Klebstoff der an den Rändern deiner Profile hervorquillt, kannst du für eine schönere Optik mit etwas Lauge glattstreichen. Sobald deine Bauteile auf dem Wohnwagendach verklebt sind musst du auf das Aushärten des Klebers warten und kannst dann die Klebestreifen abziehen. So erhälst du eine schöne Klebekante.

Verkabeln der Solarinselanlage im Wohnwagen

Sobald der Kleber getrocknet ist, ziehe das vom Dach hängende Solarkabel vorsichtig durch und führe es bis zum Montageplatz des Ladereglers. Lasse noch 50 cm Solarkabel stehen und länge es dann ab. Nun musst du das Kabel abisolieren. Messe dein Solarmodul mit einem Spannungsmesser* und markiere deinen Plus- und Minus-Leiter jeweils mit Klebeband und isoliere vorläufig die beiden Kabelende gegen Kurzschluss.

Besitzt dein Laderegler einen internen Temperaturfühler, so ist es sinnvoll ihn im gleichen Temperaturraum, wie die Batterie* zu installieren. Trotzdem solltest du später einen einfachen Blick auf die Ladeanzeige des Ladereglers haben. Schraube nun den Laderegler* an die vorgesehene Stelle. Falls dein Laderegler einen externen Temperaturfühler besitzt, legen diesen zu deiner Batterie. Schließe das Solarmodulkabel noch nicht am Laderegler an, da dieser meist zuerst die Batteriespannung für die automatische Spannungslevel-Detektion benötigt.

Schließe also nun dein Batteriekabel* mit der Sicherung an deinem Laderegler und deiner Batterie an. Achte dabei auf die richtige Verpolung um keinen Kurzschluss zu verursachen. Sobald dein Laderegler an der Batterie* hängt, kannst du deine 12V Verbraucher am Lastausgang und deinen Solargenerator am Solareingang anschließen. Deine 12V Verbraucher sollest du zusätzlich Absichern, eventuell in einer kleinen Unterverteilung, falls noch nicht im Wohnwagen eingebaut. Achte auch hier immer auf die richtige Verpolung und ziehe den Kabelenden ggf. Aderendhülsen* auf. Markiere deine Kabel jeweils mit Plus- und Minuspol für eine gute Übersichtlichkeit.

Messe nun die Spannungen der Batterie und deines Solarmoduls bei ein- und ausgeschalteter Last, tags- und nachtsüber und prüfe die Funktion deines Systems.

Nun hast du durch diese Anleitung ein besseres Bild über die Montageschritte und Komponenten der Solaranlage auf deinem Wohnmobil. Falls du keine Erfahrung mit der Elektrik hast, hole dir einen Freund dazu der dir helfen kann oder fahre zu einem Wohnwagenspezialist.

 

Finde hier aktuelle Solaranlagen Angebote:

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